Kontakt & Infos

Botanische Gärten der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn
Meckenheimer Allee 171
53115 Bonn
Tel.: +49 228-735523
Fax: +49 228-739058
Website, E-Mail
Öffnungszeiten und Eintritt bitte der Website entnehmen


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Arboretum im Botanischen Garten Bonn

Impression aus dem Arboretum in BonnDas Arboretum des Botanischen Gartens der Universität Bonn beherrbergt etwa 700 Koniferen und Laubbäume, darunter auch exotische Arten die nur im milden Bonner Klima gedeihen.

Nicht nur wegen des großen Umfangs des Baumbestandes im Botanischen Garten Bonn kommt diesem Arboretum internationale Bedeutung zu. Viele der Bäume und Baum-Gesellschaften sind bereits sehr alt und dadurch nicht nur für den Laien imposant, sondern auch als Studienobjekt für die Fachwelt wertvoll.

Mammutbaum im Arboretum des Botanischen Gartens BonnDas liegt am historischen Hintergrund der Anlage: Diese war bereits um 1650 ursprünglich als Renaissance-Schlosspark angelegt worden. Erst zur Gründung der Friedrich-Wilhelms-Universität wurde die Anlage umgewidmet und der Universität zugeschlagen.

Insgesamt beherrbergt die Freianlage des Botanischen Gartens rund 3.000 Pflanzenarten aus den gemäßigten Breiten der Erde. Dabei gedeihen hier dank des besonders milden Bonner Klimas auch viele Arten, die kein anderer Botanischer Garten Deutschlands kultivieren kann. So können hier auch so seltene Arten wie die chilenische Pinie, die Andentanne oder die chinesische Tempelkiefer bewundert werden.

Schwarzkiefer im Arboretum des Botanischen Gartens BonnDie einzigartig günstigen Voraussetzungen versteht der Botanische Garten auch als Verpflichtung. So werden neben dem Besucherbetrieb und der wissenschaftlichen Forschung hier auch Artenschutz-Projekte entwickelt und durchgeführt.

Der ökologische Gedanke liegt auch einer besonders interessanten Umgestaltung zugrunde, der die Sammlung einheimischer Pflanzen in jüngerer Zeit unterzogen wurde. Werden in Botanischen Gärten normalerweise die Pflanzen nach Pflanzengruppen sortiert kultiviert, wurden hier in einem Bereich der Anlage einheimische Pflanzen in weitgehend natürlichen Vergesellschaftungen gruppiert.

So erfassen Besucher und Studenten nicht nur einzelne Gewächse, sondern gleichzeitig deren Beziehungen und Wechselwirkungen im Ökosystem.

Verschiedene Thuja-Arten im Arboretum des Botanischen Gartens BonnAuf diese Art sind ein Feuchtbereich, ein Trockenbereich mit Felskomplex sowie ein Gehölzkomplex entstanden.

Letzterer ist ebenfalls in Zonen unterschiedlicher Bodenfeuchtigkeit aufgeteilt, in denen nun die jeweils spezifischen Waldpflanzen wachsen.

im Arboretum des Botanischen Gartens BonnÜbrigens dürften Baumfreunde nicht nur vom Arboretum selbst begeistert sein, sondern auch von der umfangreichen Homepage des Botanischen Gartens. Denn hier findet sich ein "Gehölzführer" mit detaillierten Beschreibungen von 100 der wichtigsten Baum- und Straucharten.