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Umbau eines Zweifamilienhauses in Rheda-Wiedenbrück

Der moderne AnbauEine behutsame Erweiterung eines Altbaus unter Erhalt seines für die Siedlung typischen Charakters, ein moderner Anbau, der dennoch unaufdringlich wirkt, ein energetischer "Sprung nach vorn" - all dies ist hier in idealer Weise gelungen.

Das bestehende Zweifamilienhaus von 1956 und ein Eckgrundstück - offen zur einer zwar kleinen, aber belebten Straßenkreuzung in Rheda-Wiedenbrück - waren vorhanden.

Der Altbau am Anfang der ErweiterungDazu kamen die Wünsche nach einer Bürofläche, einer Einliegerwohnung für das Altenteil, einer veränderbaren Nutzung in der Zukunft und einer Neugestaltung des Gartens.

Besonders wichtig war es, energieeffiziente Lösungen für den Bestand zu finden, die einerseits die ursprüngliche Charakteristik des Altbaues nicht zerstören, und andererseits eine deutliche Verbesserung der Energiebilanz bewirken.

Die Erweiterung des AltbausDer Altbau wurde von der festlegenden Kleinteiligkeit befreit, sodass eine großzügige, lichtdurchflutete Hauptwohnung über zwei Ebenen entstehen konnte. Solare Gewinne durch große Fensterflächen gen Süden erwärmen die Räume und reduzieren den Heizwärmebedarf - Tageslicht senkt den Bedarf an künstlicher Beleuchtung.

Effiziente Wärmedämmsysteme für die Außenhaut des Altbaus, sowie hochwertige Wärmeschutzverglasungen reduzieren weiter den Heizwärmebedarf. Das Ganze wurde durch ein kostengünstiges Heizungs- und Lüftungssystem ergänzt, mit der Option einer zeitnahen modularen Ergänzung durch Solarthermie und Photovoltaik.

Die Erstellung des AnbausBei der Konzeption des Anbaus waren neben der Energieeffizienz eine klare städtebauliche Struktur in zeitgemäßer, aber unaufgeregter Formensprache das Ziel.

Der Anbau soll den Verkehr abschirmen, zugleich sich öffnen, und unterschiedliche veränderbare Nutzungskonzepte (Altenteil, Büro) bieten.

Das Gebäude wirkt zum Straßenraum wie ein Holzzaun, der sich bei näherem Hinsehen als Haus entpuppt.

Die Erstellung des AnbausSo bleibt das vorhandene Ensemble erhalten, der eigene Altbau wie auch der des Nachbarn zur anderen Seite bleiben freistehende Häuser. Sie werden formal nicht einverleibt, ihnen wird nicht zu nahe gekommen und die Lücke nicht mit einem Haus zugebaut.

Obwohl der "Zaun" den Verkehr draußen lässt, wirkt er für den Passanten nicht abweisend, kommt leicht daher und bietet sogar Ein- und Durchblicke. Und für die Nutzer erhöht sich die Innen- und Außenraumqualität durch den Schutz vor der Straße ungemein.

Der AnbauDie hoch gedämmte Holzrahmenkonstruktion des Anbaus mit der unbehandelten Lärchenfassade, einschließlich extensiv begrüntem Flachdach wurde effektiv und kostengünstig (Baukosten 300/400: 884 €/m2) umgesetzt. Ein positiver Nebeneffekt: Die gesamte Konstruktion ist komplett recycelbar.

Die Energieversorgung des Anbaus wird dezentral vom Altbau gewährleistet. In allen Nutzbereichen (Altenteil, Einlieger und Büro) sind Löftungsanlagen installiert worden.