Kontakt & Infos

Günther Winter
Im Steckenborn 34
52152 Simmerath
Website (Architekt)


Tourenzettel

Sie haben keine Standorte auf Ihrem Tourenplan (Tourenplan ansehen).

Was ist das?


Nächste Standorte


 

 

 

 

 

 

 

Niedrigenergie-Wohnhaus mit Werkstatt

Modernes WohnhausWohnen mit Durchblick: Eine Werkstatt-Wohnhaus-Kombination verbindet die tradtionelle Scheunenform bäuerlicher Hofanlagen mit modernem Wohnkomfort.

Der Simmerather Ort Steckenborn verfügt noch über die für die Eifel typische Dorfstruktur mit bäuerlichen Hofanlagen. Hier wurde im Jahr 2009 an der Position einer alten Scheune ein modernes, komfortables Wohnhaus in Kombination mit einer großzügigen Werkstatt errichtet. Der Clue dabei: während der Bereich der Werkstatt im Erdgeschoss die ehemalige Scheunenstruktur und -optik aufnimmt, wurde der darüber liegende Wohnbereich komplett verglast.

InnenraumdetailVon fast allen Stellen im Wohnhaus kann der Blick der Bewohner somit in die Eifellandschaft schweifen — mit einer Ausnahme: Das Badezimmer erhielt aus nachvollziehbaren Gründen geschlossene Wände. Den somit hier fehlenden Eifelblick macht ein anderer Luxus wett: Das Bad ist mit einer bodengleichen Badewanne ausgestattet!

Dabei wurde das Bad als ein in den etwa 6,00 m mal 14,00 m großen und ansonsten durchgehend offen gehaltenen Wohnraum eingeschobener Block gestaltet. So dient er gleichzeitig als Raumteiler zwischen dem Schlaf- und dem Wohnbereich.

Konstruiert wurde das Haus als Brettschicht-Holzskelettbau. Dabei wurde die untere Etage, die die Werkstatt beherrbergt, mit einer doppelwandigen OSB-Plattenschalung geschlossen und ist unbeheizt.

BalkenwerkEine Mineralwolle-Isolierung zwischen den Platten sorgt für die nötige Isolierung gegen allzu kaltes Eifelwetter. Die Werkstattdecke wurde als Holzbalkendecke gefertigt und von unten mit einer OSB-Platte abgehängt.

Im oberen Wohnbereich wurde die Zwischendecke mit einer Lage Verlegespanplatte, einer Trittschalldämmung und Zementestrich bedeckt. In den Randbereichen wurden hier Fussboden-Heizschleifen verlegt.

Die Oberfläche bilden schließlich Lärchenholzdielen. Sie verleihen den Räumen eine besondere Behaglichkeit. Die bewusst offen gelassenen tragenden Holzbalken bilden hier einen schönen Kontrast zu den großen Glasfronten, sie vermitteln Wohnlichkeit, ohne die geometrisch klare Modernität des Baus zu (zer)stören.

Umlaufende TerasseEin zentral installierter, schlichter Stückholzofen setzt einen optischen Gegenpol und sorgt zudem für anheimelnde Wärme.

Auch in der Außenansicht spielen Holz und Glas als Gegenpole eines gemeinsamen Ganzen: Hier brechen und akzentuieren die Lärchen-Stülpschalung des Untergeschosses und die das Obergeschoss umlaufende Holzterrasse den kühlen Eindruck der glatten Glasfronten.

Trotz des vielen Glases können sich die Energiewerte des Wohnhauses sehen lassen: Der U-Wert der Holzbalkendecke zwischen Werkstatt und Wohnbereich liegt bei 0,14 W/m2K, die Glasfassade 1,04 W/m2K und das ziegelgedeckte, flache Walmdach, das von unten mit einer doppelten Gipskartonplattenlage abgehängt wurde, hat einen U-Wert von 0,19 W/m2K.

Gebäude im BauDer Jahresheizwärmebedarf inklusive des Trinkwasserwärmebedarfs liegt bei 41,6 kWh/m2a. Der Primärenergiebedarf beträgt daher rund 15,7 kWh/m2a.

Gedeckt wird der Energiebedarf gleich über drei regenerative Ernergieträger:

Rückseite des Gebäudes

Innenraum mit Einrichtung

Komplettansicht